Cockbaits - über 30 Jahre Liebe zum Karpfenangeln macht die besten Köder.
Erstklassige Baits & Boilies zu sehr fairen Preisen – das ist die Philosophie von Bernd Hahne, Geschäftsführer von Cockbaits und passionierter Karpfenangler mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Bernd angelt bereits seit seinem 3. Lebensjahr mit vollem Einsatz. Was Bernd anpackt, das macht er richtig und mit Hingabe – wir können daher ohne jeden Zweifel sagen, dass Angeln sein Leben ist. Oder umgekehrt: In Bernds Leben vergeht nicht ein einziger Tag, an dem er sich keine Gedanken über das Angeln – im Speziellen: über das Karpfenangeln – macht. Sein ganzes Leben hat er dieser Leidenschaft gewidmet.
Seit 2008 versorgen wir dich in unserem Shop mit erstklassigen und grundehrlichen Baits für maximalen Fangerfolg. Durch Bernds langjährige Erfahrung wissen wir genau, worauf es bei guten Baits wirklich ankommt: Die kompromisslose Qualität der Zutaten in Verbindung mit unvergleichlichen Geschmacks-, Geruchs- und Nährwertprofilen, die für Karpfen einen echten Mehrwert darstellen.
Warum sich hochwertige Baits lohnen
Wir gehen angeln, weil wir etwas fangen wollen. Die Qualität der Boilies und der Inhaltsstoffe führt – bei gleichem Zeitaufwand – zu wesentlich mehr Fängen, als wenn man minderwertige Baits nutzen würde. Für uns ist ein proteinhaltiger Köder mit einer schnellen Durchlaufzeit der einzig-wahre Köder. Er muss dem Fisch nicht nur signalisieren, dass er ein nachhaltiger Energielieferant ist, sondern muss diese Energiezufuhr auch wirklich – kurzfristig, wie langfristig – sicherstellen.
Extrem-fängige Baits durch hochwertigste Mehle & feinste Abstimmung
Unsere vielseitige Bait-Range zeichnet sich dadurch aus, für jedes Gewässer und jede Jahreszeit geeignet zu sein – ein wahres Qualitätsmerkmal und Zeichen wahrer Fängigkeit. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der peniblen Abstimmung hochwertigster Zutaten – viele tierische- bzw. pflanzliche Proteine, Fette und ausgewogene Kohlenhydrate garantieren den Fangerfolg. Unser Bernd ist davon überzeugt, dass Qualität und die beste Auswahl an qualitativen Inhaltsstoffen – bei gleichem Zeitaufwand – zu wesentlich mehr Fängen führen als herkömmliche Baits, die für Karpfen einfach nicht (mehr) attraktiv genug sind. Bei Cockbaits verwenden wir ausschließlich frische und hochwertige Fischmehle – keine gestreckten Mehle oder andere Zauberzusätze. Dein Erfolg am Wasser ist unser Auftrag – und diesem gehen wir mit Leidenschaft nach. Auf eine Formel gebracht: Vertraue auf Cockbaits, wenn es um hochwertige Köder geht.
Die Cockbaits Formel – was unsere Herstellung so besonders macht
Wir setzen vor allem auf schonend-gegarte Boilies, die im Herstellungsprozess nur kurzzeitig mit Hitze in Berührung kommen und sofort versiegelt werden. Diese Methode bewahrt nicht nur die Nährstoffe, sondern stellt auch sicher, dass die Proteine nicht ausgewaschen werden.
In den letzten Jahrzehnten hat sich hierbei viel getan – wobei Bernds Qualitätsansprüche seit jeher unverändert sind: Angefangen hat Bernd damals mit selbst-produzierten Boilies aus einer einfachen Mischung aus 50 Prozent Grieß und 50 Prozent Sojamehl – qualitativ minderwertige Köder, die damals trotzdem gefangen haben.
Nach vielen Jahren des Probierens und der Entwicklung können wir euch in unserem Shop nun energiereiche-, attraktive Baits präsentieren, die perfekt auf die Ernährungsbedürfnisse des Karpfens abgestimmt sind. Im Ergebnis: Extrem-fängige Baits, die deinen Fangerfolg unter allen Bedingungen gewährleisten – und sogar maximieren.
Bernds Herstellungsphilosophie beruht auf der Qualität der Inhaltsstoffe und der Sinnhaftigkeit eines Köders – umgekehrt formuliert: Eine künstliche Vergrößerung des Sortiments durch die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen empfinden wir nicht als zielführend. Bei uns findest du daher grundsolide, fängige Baits in verschiedenen Ausführungen, die als ergiebige Nahrungsquelle für die Karpfen dient:
- Boilies in 9 Sorten von 14mm bis 35mm
- Cockpells (Softpellets)
- Cocktickles (8mm Mini Boilies)
- Pop Ups von 12-18mm – in riesiger Geschmacks-Variation und geboostert
- Dips & Liquids
- Teig & Groundbaits
- Flavours und Endtackle von Partnerfirmen – denn für hohe Qualität müssen wir nicht zwanghaft unsere eigene Lösung erfinden
Wie wir die hohe Herstellungsqualität unserer Baits gewährleisten
Grundsätzlich wird jede Boilie-Sorte vom Veterinär-Amt und der Futtermittelüberwachung überwacht. Die Sicherstellung gleichbleibender Qualität findet sich schließlich auch in unseren Chargen wieder. Diese sind immer identisch, eure Bait-Bestellung in 6 Monaten gleicht qualitativ also der heutigen. Unabhängig davon: Wir prüfen alle Eingangslieferungen gewissenhaft auf Schädlinge und Herstellungsdatum.Zusätzlich arbeiten wir fast ausschließlich mit Lieferanten für Lebensmittelhersteller zusammen und halten unsere Kooperationen langfristig – das betrifft übrigens auch unsere eigenen Mitarbeiter, die lange genug dabei sind, um genau zu wissen, worauf es ankommt. Alle Futtermittel werden in regelmäßigen Abständen in Laboren überprüft – um alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung auflisten zu können – und damit bereitwillig der Deklarationspflicht als Futtermittelhersteller nachzukommen. Dadurch können wir die Qualität gewährleisten, für die Cockbaits bekannt ist und die unsere Kunden und Fische gleichermaßen lieben.
Q&A
Die folgenden Antworten basieren auf meinen Erfahrungen aus über 35 Jahren Karpfenangeln sowie meiner täglichen Arbeit als Boilie-Hersteller. Viele Antworten werden überraschen, weil sie nicht immer den üblichen Meinungen der Szene entsprechen. Genau diese Erfahrungen sind jedoch in die Entwicklung unserer Produkte eingeflossen.
Alle unsere Boilies werden von mir, Bernd Hahne, selbst entwickelt und in eigener Produktion hergestellt. Dabei fließen mehr als 35 Jahre praktische Erfahrung im Karpfenangeln direkt in jede einzelne Rezeptur ein.
Im Mittelpunkt unserer Entwicklung steht nicht die Herstellung möglichst günstiger Boilies, sondern die Frage: Was entspricht den natürlichen Ernährungsbedürfnissen des Karpfens?
Deshalb setzen wir bei allen unseren Sorten auf einen hohen Anteil hochwertiger tierischer Proteine. Karpfen haben sich über Millionen von Jahren als Allesfresser entwickelt, deren natürliche Nahrung zu einem großen Teil aus tierischen Organismen wie Insektenlarven, Würmern, Muscheln und Kleinkrebsen besteht. Entsprechend sind sie darauf spezialisiert, tierische Proteinquellen effizient zu erkennen, zu verwerten und als wertvolle Nahrungsquelle anzunehmen.
Unsere Boilies sollen daher nicht nur kurzfristig Fische anlocken, sondern ihnen auch einen echten ernährungsphysiologischen Mehrwert bieten. Das Ergebnis sind ausgewogene Köder mit hoher Akzeptanz, hervorragender Verdaulichkeit und einer langfristigen Anziehungskraft, die sich an den natürlichen Bedürfnissen des Karpfens orientiert.
Jede Rezeptur entsteht aus der Kombination von langjähriger Praxiserfahrung am Wasser, hochwertigen Rohstoffen und dem Anspruch, Boilies zu produzieren, die wir selbst jederzeit mit vollem Vertrauen einsetzen würden.
Diese Frage wird uns häufig gestellt. Unsere Antwort ist dabei vielleicht etwas anders als die vieler Hersteller: Es gibt keinen Boilie, der speziell für ein bestimmtes Gewässer entwickelt wurde.
Letztendlich leben in nahezu allen Gewässern dieselben Fischarten, und auch die Ernährungsgewohnheiten von Karpfen unterscheiden sich deutlich weniger, als oft angenommen wird. Karpfen suchen natürlicherweise nach hochwertiger Nahrung und reagieren besonders gut auf hochwertige, leicht verwertbare Proteinquellen.
Genau deshalb enthalten alle unsere Boilie-Sorten einen hohen Anteil hochwertiger tierischer Proteine. Diese orientieren sich an der natürlichen Nahrung des Karpfens und bilden die Grundlage sämtlicher Rezepturen. Aus unserer Erfahrung von über 35 Jahren am Wasser können deshalb alle unsere Boilies in jedem Gewässer erfolgreich eingesetzt werden – egal ob Baggersee, Vereinsgewässer, Fluss oder großer Natursee.
Wichtiger als die Wahl einer bestimmten Boilie-Sorte sind häufig andere Faktoren wie die eingesetzte Boilie-Größe, die Futtermenge, die Jahreszeit oder die Platzwahl. Diese Punkte solltest Du individuell an das jeweilige Gewässer anpassen.
Wenn Du unsicher bist, beraten wir Dich gerne bei der Wahl der passenden Größe und Fütterungsstrategie für Dein Gewässer.
Ja, absolut. Alle unsere Boilies sind hervorragende Instant-Köder und können ohne vorherige Futterkampagne erfolgreich eingesetzt werden.
Dabei vertreten wir eine einfache Überzeugung: Jeder wirklich gute Futterboilie ist auch ein hervorragender Instant-Boilie. Denn ein Boilie, der aufgrund seiner hochwertigen Zutaten und seiner ausgewogenen Rezeptur langfristig Vertrauen bei den Karpfen schafft, wird auch sofort als attraktive Nahrungsquelle wahrgenommen.
Umgekehrt gilt das jedoch nicht immer. Manche Köder sind darauf ausgelegt, kurzfristig Aufmerksamkeit zu erzeugen und schnelle Bisse zu bringen. Das macht sie noch lange nicht zu hochwertigen Futterboilies, die Karpfen über einen längeren Zeitraum hinweg als wertvolle Nahrung akzeptieren.
Bei der Entwicklung unserer Boilies legen wir deshalb den Schwerpunkt auf hochwertige Rohstoffe, einen hohen Anteil tierischer Proteine und eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung. Dadurch eignen sich unsere Köder sowohl für spontane Kurzansitze als auch für langfristige Futterkampagnen.
Ganz gleich, ob Du nur wenige Stunden am Wasser verbringst oder über Wochen hinweg einen Futterplatz aufbaust – unsere Boilies sind für beide Einsatzbereiche entwickelt worden.
Die Wahl der richtigen Boilie-Größe hängt in erster Linie von Deiner Futterstrategie ab und weniger von der Jahreszeit oder dem Gewässer.
Wenn Du größere Futterplätze anlegen möchtest – was in vielen Situationen sehr sinnvoll sein kann – empfehlen wir eher kleinere Boilie-Größen. Der Grund ist einfach: Mit derselben Futtermenge erreichst Du eine deutlich höhere Anzahl einzelner Köder auf dem Gewässergrund. Dadurch müssen die Karpfen länger suchen und beschäftigen sich intensiver mit dem Futterplatz.
Je länger ein Fisch auf dem Platz frisst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Karpfen auf die Fressaktivität aufmerksam werden und den Platz ebenfalls aufsuchen. Gleichzeitig nimmt der Fisch immer mehr Köder auf und gewinnt zunehmend Vertrauen in die angebotene Nahrung. Genau dieser Effekt kann für dauerhaft erfolgreiche Futterplätze entscheidend sein.
Grundsätzlich sind alle unsere Boilies so konzipiert, dass sie für viele unerwünschte Beifänge, insbesondere aggressiv fressende Schwarmfische wie Brassen, deutlich weniger attraktiv sind als für Karpfen. Deshalb lassen sich auch kleinere Boilie-Größen oft problemlos einsetzen.
Solltest Du dennoch verstärkt Probleme mit kleineren Fischen haben, kann es sinnvoll sein, auf größere Boilies umzusteigen oder diese gezielt zum Anfüttern einzusetzen. Welche Größe letztendlich die beste Wahl ist, hängt immer von der jeweiligen Situation am Gewässer und Deiner persönlichen Strategie ab.
Ja, absolut. Alle unsere Boilie-Sorten lassen sich problemlos miteinander kombinieren und mischen.
Tatsächlich nutzen viele unserer Kunden genau diese Strategie seit Jahren sehr erfolgreich. Da alle unsere Boilies auf derselben Grundphilosophie basieren – hochwertige Rohstoffe, hohe Anteile tierischer Proteine und eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung – ergänzen sich die verschiedenen Sorten hervorragend.
Besonders bewährt haben sich Mischungen aus unseren Mini-Boilies beziehungsweise Cockticles und größeren Boilie-Sorten. Durch die unterschiedlichen Größen entsteht ein abwechslungsreicher Futterplatz, der die Karpfen länger mit der Futtersuche beschäftigt und zusätzlich Vertrauen schaffen kann.
Letztendlich gibt es hier kein Richtig oder Falsch. Du kannst Dich auf eine Sorte konzentrieren oder verschiedene Sorten miteinander kombinieren. Beides funktioniert hervorragend.
Wenn Du gerne experimentierst, sind gemischte Boilie-Sorten und unterschiedliche Größen eine ausgezeichnete Möglichkeit, Deinen Futterplatz noch vielseitiger zu gestalten.
Die richtige Futtermenge hängt von vielen Faktoren ab, darunter Gewässergröße, Fischbestand, Jahreszeit und natürlich Deine persönliche Angelstrategie.
Grundsätzlich bin ich eher ein Freund davon, ausreichend Futter einzusetzen. Viele Angler unterschätzen, welche Mengen Karpfen im Laufe eines Tages tatsächlich aufnehmen können. Hochwertiges Futter ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Karpfenangeln. Daran führt aus meiner Erfahrung kein Weg vorbei.
Viele Angler haben Angst davor, zu viel zu füttern. Diese Sorge ist jedoch häufig unbegründet. Gut platzierte Futterplätze mit ausreichend attraktiven Ködern können nicht nur einzelne Fische lange beschäftigen, sondern auch weitere Karpfen auf den Platz aufmerksam machen. Genau das ist oft der Schlüssel zu dauerhaft erfolgreichen Fängen.
Dabei bedeutet „viel Futter“ nicht zwangsläufig „viele Kilogramm“. Entscheidend ist vielmehr, wie viele einzelne Köder auf dem Gewässergrund liegen. Mit kleineren Boilies lässt sich bereits mit vergleichsweise wenig Gewicht eine hohe Köderdichte erreichen. Dadurch müssen die Fische länger suchen, bleiben länger am Platz und nehmen mehr Köder auf.
Aus meiner Erfahrung ist eine ausreichend hohe Köderdichte auf dem Futterplatz häufig wichtiger als die reine Kilogrammzahl des eingebrachten Futters. Wer hochwertige Boilies verwendet, sollte keine Angst davor haben, den Fischen genügend Nahrung anzubieten.
Beides kann erfolgreich sein. Wichtig ist zunächst zu verstehen, wie Karpfen einen Futterplatz überhaupt finden.
Der erste Kontakt eines Karpfens mit unserem Futterplatz ist in aller Regel zufällig. Auch der beste Boilie macht einen Fisch, der mehrere Meter entfernt vorbeischwimmt, nicht automatisch auf unseren Futterplatz aufmerksam. Karpfen verhalten sich nicht wie Raubfische, die einer Duftspur über große Entfernungen folgen. Sie nehmen Nahrung vor allem dann wahr, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe befindet.
Deshalb gilt grundsätzlich: Je größer ein Futterplatz angelegt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein vorbeiziehender Fisch zufällig mit ihm in Kontakt kommt. Ein großer Futterplatz vergrößert sozusagen die Zielfläche, die der Fisch treffen kann.
Auf der anderen Seite kann es bei sehr großen Futterplätzen länger dauern, bis sich ein Karpfen tatsächlich bis zum Hakenköder durchgefressen hat. Hier liegt der Nachteil einer großflächigen Fütterung.
Wenn ich nicht vorfüttern kann und auf einen schnellen Erstkontakt angewiesen bin, bevorzuge ich deshalb häufig etwas größere Futterplätze. Die höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein Fisch den Platz überhaupt findet, wiegt diesen Nachteil in vielen Situationen mehr als auf.
Letztendlich hängt die optimale Größe eines Futterplatzes immer von der jeweiligen Situation ab. Entscheidend ist nicht, ob der Platz klein oder groß ist, sondern dass die Fische ihn finden und Vertrauen in die angebotene Nahrung entwickeln.
Wenn Du die Möglichkeit hast, regelmäßig ans Gewässer zu kommen, kann ein über mehrere Tage oder Wochen aufgebauter Futterplatz sehr effektiv sein.
In diesem Fall macht es Sinn, täglich eine gewisse Menge Futter an derselben Stelle einzubringen. Der Futterplatz muss dabei gar nicht besonders groß sein. Durch die lange Zeitspanne steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Karpfen den Platz zufällig entdecken. Finden sie dort wiederholt Nahrung, werden sie diese Stelle zunehmend als sichere und attraktive Nahrungsquelle wahrnehmen und gezielt aufsuchen.
Genau darin liegt der große Vorteil eines langfristig aufgebauten Futterplatzes: Die Fische entwickeln Vertrauen und kehren immer wieder zurück.
In der Praxis haben allerdings viele Angler gar nicht die Möglichkeit, regelmäßig vorzufüttern, weil sie weiter vom Gewässer entfernt wohnen oder nur begrenzte Zeit zur Verfügung haben. In diesem Fall stellt sich die Frage nach einem langfristigen Futterplatz oft gar nicht.
Dann gilt: Füttern und direkt angeln. Mit einem ausreichend attraktiven Futterplatz und einer durchdachten Futterstrategie lassen sich auch ohne tagelanges Vorfüttern hervorragende Ergebnisse erzielen. Häufig kann es dabei sogar sinnvoll sein, den Futterplatz etwas größer anzulegen, um die Wahrscheinlichkeit eines zufälligen Erstkontakts zu erhöhen.
Ob mit oder ohne Vorfüttern – entscheidend ist letztendlich, dass die Fische den Platz finden und dort Vertrauen in die angebotene Nahrung entwickeln.
Einen perfekten Zeitpunkt zum Füttern gibt es nicht. Viel wichtiger als die genaue Uhrzeit ist die Regelmäßigkeit und die Situation am Gewässer.
Aus praktischer Sicht empfiehlt es sich oft, zu Zeiten zu füttern, in denen möglichst wenige andere Angler am Wasser sind. So kannst Du sicher sein, dass Dein Futterplatz möglichst ungestört bleibt und nicht unnötig Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Wenn Du regelmäßig vorfütterst, kann es sinnvoll sein, die Fütterung möglichst immer zur gleichen Tageszeit durchzuführen. Dadurch entsteht eine gewisse Konstanz, die sich in vielen Situationen bewährt hat.
Eine besondere Ausnahme bilden Gewässer mit einem hohen Grundelbestand. Hier kann es sehr sinnvoll sein, erst in den späten Abendstunden zu füttern. Grundeln sind überwiegend tagsüber aktiv und können in manchen Gewässern erhebliche Mengen Futter aufnehmen. Wird das Futter erst am Abend eingebracht, bleibt es während der Nacht deutlich länger für die Karpfen verfügbar.
Letztendlich ist die exakte Uhrzeit meist weniger entscheidend als die Qualität des Futterplatzes, die Regelmäßigkeit der Fütterung und die Menge des eingebrachten Futters. Wer diese Faktoren berücksichtigt, wird unabhängig von der Tageszeit erfolgreich sein.
Deutlich länger, als viele Angler vermuten.
Solange ein Boilie unter Wasser nicht verdirbt oder von Kleinfischen vollständig zerstört wird, bleibt er für Karpfen eine attraktive und wertvolle Nahrungsquelle. Auch nach mehreren Tagen unter Wasser senden hochwertige Boilies noch ausreichend Signale aus, damit Karpfen sie als Nahrung erkennen und aufnehmen.
Aus meiner eigenen Praxis weiß ich, dass Boilies selbst nach drei Tagen am Gewässergrund in aller Regel noch problemlos funktionieren. Deshalb lasse ich meine Montagen häufig auch über längere Zeit unverändert liegen, wenn sich zunächst nichts tut. Den Ködern schadet das normalerweise überhaupt nicht.
Eine Ausnahme können sehr hohe Wassertemperaturen im Hochsommer sein, insbesondere in flachen Gewässerbereichen mit geringer Wassertiefe. Unter solchen Bedingungen kann es vorkommen, dass Boilies bereits nach etwa 24 Stunden beginnen, Gase zu bilden und dadurch auftreiben. In diesem Fall stehen sie den Karpfen am Gewässergrund natürlich nicht mehr als Nahrung zur Verfügung.
Solche Situationen treten jedoch vergleichsweise selten auf und sind meist auf die Kombination aus extrem warmem Wasser und geringer Tiefe beschränkt.
Bei normalen Wassertemperaturen und üblichen Wassertiefen bleiben hochwertige Boilies problemlos mehrere Tage attraktiv und fängig. Es besteht daher oft kein Grund, eine Montage allein wegen der Liegezeit ständig neu auszuwerfen.
Ja, sämtliche Rezepturen unserer Produkte wurden von mir, Bernd Hahne, selbst entwickelt.
Hinter jeder einzelnen Boilie-Sorte stehen mehr als 35 Jahre Erfahrung im Karpfenangeln, unzählige Stunden am Wasser und die ständige Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich Karpfen möglichst erfolgreich und dauerhaft an einen Futterplatz binden lassen.
Dabei verfolge ich keine Trends und entwickle keine Köder für Marketingzwecke. Jede Rezeptur entsteht ausschließlich mit einem Ziel: mehr Fische zu fangen.
Von der Auswahl der Rohstoffe über die Zusammensetzung der einzelnen Zutaten bis hin zum fertigen Boilie stammt jedes Produkt aus meiner eigenen Entwicklung. Über die Jahre wurden die Rezepturen immer wieder getestet, angepasst und weiterentwickelt – stets mit dem Anspruch, die Leistungsfähigkeit der Köder weiter zu verbessern.
Für diese Rezepturen und die Qualität unserer Produkte stehe ich persönlich mit meinem Namen.
Ganz einfach: Die Evolution hat den Karpfen darauf spezialisiert, tierische Proteine besonders gut zu erkennen und zu verwerten.
Auch wenn Karpfen als Allesfresser gelten, besteht ihre natürliche Nahrung zu einem großen Teil aus tierischen Organismen wie Insektenlarven, Würmern, Muscheln, Schnecken oder Kleinkrebsen. Über Millionen von Jahren hat sich ihr Stoffwechsel genau auf diese Nahrungsquellen eingestellt.
Deshalb setzen wir bei all unseren Boilies bewusst auf einen hohen Anteil hochwertiger tierischer Proteine. Sie entsprechen den natürlichen Ernährungsgewohnheiten des Karpfens und werden von den Fischen besonders gut angenommen und verwertet.
Eine zentrale Rolle spielt dabei Fischmehl. Fischmehl verfügt über ein Aminosäureprofil, das der natürlichen Nahrung des Karpfens sehr nahekommt und gehört deshalb aus meiner Sicht zu den wertvollsten Rohstoffen überhaupt für die Entwicklung leistungsfähiger Boilies.
Aus diesem Grund enthalten alle meine Rezepturen hochwertige Fischmehle. Sie bilden die Grundlage für Boilies, die nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, sondern den Karpfen auch langfristig als attraktive und wertvolle Nahrungsquelle dienen.
Genau deshalb stehen hochwertige tierische Proteine seit jeher im Mittelpunkt meiner Köderentwicklung.
Wir produzieren unsere Boilies nicht auftragsbezogen, sondern in größeren Chargen auf Lager.
Der Grund dafür ist einfach: Die auftragsbezogene Herstellung jeder einzelnen Bestellung würde die Produktionskosten erheblich erhöhen. Die hochwertigen Boilies, die Du bei uns bekommst, wären zu den fairen Preisen, die wir anbieten, wirtschaftlich kaum herzustellen.
Unsere Philosophie lautet deshalb: maximale Qualität bei höchstmöglicher Effizienz. Durch die Produktion größerer Chargen können wir hochwertige Köder zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.
Besonders wichtig ist dabei die Frische der Rohstoffe. Wir verarbeiten ausschließlich hochwertige Fischmehle, die regelmäßig frisch angeliefert werden. In unserem Lager befinden sich keine Fischmehle, die über längere Zeit gelagert werden. So stellen wir sicher, dass die Grundlage unserer Boilies stets von höchster Qualität ist.
Nach der Produktion werden die Boilies schonend getrocknet und anschließend luftdicht verpackt. Ab diesem Zeitpunkt findet praktisch keine weitere Alterung durch Sauerstoffeinwirkung mehr statt. Die Boilies können daher ihre Qualität, Attraktivität und Fängigkeit über einen langen Zeitraum bewahren.
Je nach Sorte kann es deshalb durchaus vorkommen, dass Deine Boilies einige Wochen oder auch wenige Monate vor Deiner Bestellung produziert wurden. Das hat jedoch keinerlei negative Auswirkungen auf ihre Qualität oder Fängigkeit. Entscheidend ist nicht das Produktionsdatum allein, sondern die Qualität der verwendeten Rohstoffe, die sorgfältige Herstellung und die richtige Lagerung.
Deshalb kannst Du sicher sein, stets hochwertige, frische und voll fängige Boilies zu erhalten.
Unsere Boilies werden aus hochwertigen Rohstoffen natürlichen Ursprungs hergestellt. Deshalb können Farbe und Aussehen von Charge zu Charge leicht variieren.
Besonders Fischmehle unterliegen natürlichen Schwankungen. Je nachdem, aus welchen Fischarten das Fischmehl hergestellt wurde und welche Eigenschaften die jeweilige Charge aufweist, kann die Farbe deutlich heller oder dunkler ausfallen. Ein dunkleres Fischmehl führt häufig auch zu dunkleren Boilies, während bei helleren Fischmehlen die Farben der Köder oft etwas kräftiger erscheinen.
Diese Unterschiede sind völlig normal und kein Hinweis auf Qualitätsunterschiede. Im Gegenteil: Sie zeigen, dass wir mit natürlichen Rohstoffen arbeiten und nicht versuchen, jede Charge künstlich auf ein identisches Erscheinungsbild zu trimmen.
Natürlich achten wir auch bei unseren Rohstoffen auf möglichst gleichbleibende Qualität und Optik. Allerdings sind wir dabei von natürlichen Gegebenheiten abhängig. So werden beispielsweise im Winter häufig Fischarten verarbeitet, deren Fischmehle aufgrund eines höheren Blutanteils deutlich dunkler ausfallen können. Das wirkt sich dann auch auf die Farbe der daraus produzierten Boilies aus.
Für die Fängigkeit spielt das jedoch keine Rolle. Die Zusammensetzung, die Nährstoffe und die Attraktivität der Köder bleiben unverändert. Unterschiede in Farbe oder Aussehen sind daher ausschließlich optischer Natur.
Mit anderen Worten: Ein etwas dunklerer oder hellerer Boilie fängt genauso gut wie jede andere Charge derselben Sorte.
Darüber wird in der Karpfenszene viel diskutiert. Aus meiner Sicht gibt es drei entscheidende Kriterien, die über die Qualität eines Boilies bestimmen.
1. Hohe Verwertbarkeit
Ein guter Boilie muss dem Karpfen einen echten ernährungsphysiologischen Nutzen bieten. Je mehr Energie und wertvolle Nährstoffe der Fisch aus einem Köder gewinnen kann, desto eher wird er diesen als attraktive Nahrungsquelle einstufen und immer wieder fressen. Die Verwertbarkeit eines Köders ist deshalb einer der wichtigsten Faktoren überhaupt.
2. Schnelle Darmpassagezeiten
Ebenso wichtig ist die Frage, wie schnell ein Köder den Verdauungstrakt des Karpfens durchläuft. Je länger die Nahrung im Darm verbleibt, desto länger ist der Fisch gesättigt und desto weniger frisst er nach. Ein hochwertiger Boilie sollte deshalb so aufgebaut sein, dass er gut verdaulich ist und eine möglichst schnelle Darmpassage ermöglicht. Dadurch kann der Fisch häufiger Nahrung aufnehmen und bleibt länger aktiv am Futterplatz.
3. Geringe Attraktivität für unerwünschte Beifische
Ein oft unterschätzter Punkt ist die Attraktivität eines Köders für aggressive Schwarmfische wie Brassen oder Rotaugen. Verursachen diese Fische dauerhaft Unruhe am Futterplatz, wirkt das auf Karpfen häufig eher abschreckend. Im Laufe der Evolution haben Karpfen gelernt, Nahrungskonkurrenz mit deutlich zahlreicheren und hektischeren Fischarten möglichst zu vermeiden.
Ein wirklich hochwertiger Boilie sollte deshalb gezielt Karpfen ansprechen und gleichzeitig für viele unerwünschte Beifische möglichst wenig attraktiv sein.
Genau diese drei Punkte stehen bei der Entwicklung all unserer Boilies im Mittelpunkt. Jede Rezeptur wird mit dem Ziel entwickelt, eine hohe Verwertbarkeit, eine gute Verdaulichkeit und eine möglichst selektive Wirkung auf Karpfen zu erreichen.
Denn aus meiner Erfahrung gilt: Fehlt auch nur einer dieser Bausteine oder wird er nur halbherzig umgesetzt, kann ein Köder sein volles Potenzial nicht entfalten.
Auf allen unseren Verpackungen ist ein garantiertes Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt. Zum Zeitpunkt der Auslieferung liegt dieses je nach Charge in der Regel zwischen 18 und 24 Monaten.
Voraussetzung dafür ist eine sachgerechte Lagerung der ungeöffneten und unbeschädigten Verpackungen. Die Boilies sollten möglichst bei gleichmäßigen Temperaturen, trocken, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt und idealerweise dunkel gelagert werden.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet jedoch nicht, dass die Boilies danach plötzlich unbrauchbar werden. Bei richtiger Lagerung können unsere Boilies häufig auch deutlich über das angegebene Datum hinaus problemlos verwendet werden.
Als Hersteller bin ich verpflichtet, von jeder produzierten Charge Rückhaltemuster aufzubewahren. Dadurch habe ich heute noch Boilies aus Produktionen, die mehrere Jahre zurückliegen. Und ganz ehrlich: Viele dieser Muster würde ich auch heute noch bedenkenlos selbst fischen.
Entscheidend ist nicht allein das Alter eines Boilies, sondern vor allem die richtige Lagerung und die Unversehrtheit der Verpackung. Solange die Boilies trocken gelagert wurden und keine Anzeichen von Verderb aufweisen, sind sie in der Regel auch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch hervorragend einsetzbar.
Deshalb solltest Du das Mindesthaltbarkeitsdatum eher als Garantiezeitraum verstehen und nicht als festen Zeitpunkt, ab dem ein Boilie plötzlich seine Fängigkeit verliert.
Am besten lagerst Du unsere Boilies in der originalen, ungeöffneten Verpackung. Dort sind sie optimal vor Sauerstoff, Feuchtigkeit und äußeren Einflüssen geschützt.
Für eine möglichst lange Haltbarkeit empfehlen wir eine trockene, dunkle Lagerung bei möglichst gleichmäßigen Temperaturen. Direkte Sonneneinstrahlung solltest Du unbedingt vermeiden.
Wenn Du eine Verpackung geöffnet hast, solltest Du sie anschließend wieder möglichst luftdicht verschließen. Nutze dafür einfach den vorhandenen Zipper-Verschluss oder verschließe die Tüte sorgfältig mit einem Gummiband oder einer Klammer.
Weniger sinnvoll ist es, größere Mengen Boilies aus den Originalverpackungen zu entnehmen und dauerhaft in offenen Tonnen, Eimern oder anderen Behältern zu lagern. Dadurch kommen die Köder immer wieder mit frischem Sauerstoff in Kontakt, was den natürlichen Alterungsprozess beschleunigen kann.
Unsere Boilies werden nach der Produktion luftdicht verpackt. Sobald die Verpackung geschlossen ist, kann nur noch der Sauerstoff reagieren, der sich bereits in der Tüte befindet. Genau deshalb bleibt die Qualität über lange Zeit erhalten.
Unser Tipp lautet daher: So lange wie möglich in der Originalverpackung lagern und geöffnete Beutel immer wieder sorgfältig verschließen. Damit schaffst Du die besten Voraussetzungen für eine lange Haltbarkeit und eine gleichbleibend hohe Fängigkeit.
Ja, unsere Boilies können problemlos eingefroren werden.
Die eigentliche Frage ist jedoch: Warum sollte man das tun?
Unsere Boilies sind so hergestellt und verpackt, dass sie bei normaler Lagerung problemlos haltbar bleiben. Bei sachgerechter Lagerung in der ungeöffneten Originalverpackung bringt das Einfrieren daher keinen nennenswerten Vorteil.
Viele Angler frieren Boilies aus Gewohnheit ein, weil dies bei klassischen Frischboilies häufig notwendig ist. Bei unseren Produkten ist das jedoch nicht erforderlich. Die Haltbarkeit ist bereits so ausgelegt, dass die Köder ohne Tiefkühltruhe über lange Zeit gelagert werden können.
Natürlich spricht nichts dagegen, die Boilies einzufrieren, wenn Du das möchtest. Eine Verbesserung der Haltbarkeit oder der Fängigkeit erreichst Du dadurch jedoch nicht.
Unsere Empfehlung lautet daher ganz klar: Einfach in der Originalverpackung kühl, trocken und dunkel lagern. Das ist vollkommen ausreichend und deutlich unkomplizierter als das Einfrieren.
Kurz gesagt: Du kannst unsere Boilies einfrieren – einen echten Vorteil bringt es aber nicht.
Grundsätzlich sind Boilies sehr lange haltbar, wenn sie richtig gelagert werden. Trotzdem solltest Du sie vor dem Einsatz kurz überprüfen.
Ein deutliches Warnsignal ist sichtbarer Schimmel. Wenn ein Boilie Schimmelbildung zeigt, sollte er nicht mehr verwendet werden. Das gilt ebenso, wenn die Köder einen unangenehmen oder ungewöhnlichen Geruch entwickeln, der nichts mehr mit dem ursprünglichen Produkt zu tun hat.
Solche Veränderungen können darauf hindeuten, dass die Boilies Feuchtigkeit gezogen haben oder unsachgemäß gelagert wurden.
Solange die Boilies jedoch optisch unauffällig sind, keinen Schimmel zeigen und noch ihren ursprünglichen, sortentypischen Geruch besitzen, können sie in der Regel problemlos verwendet werden.
Aus meiner Erfahrung machen sich viele Angler unnötige Sorgen um das Alter ihrer Boilies. Entscheidend ist weniger das Produktionsdatum als vielmehr der tatsächliche Zustand der Köder. Wenn sie gut aussehen, normal riechen und richtig gelagert wurden, spricht normalerweise nichts gegen ihren Einsatz.
Als einfache Faustregel gilt:
Kein Schimmel, kein ungewöhnlicher Geruch, normale Optik – dann sind die Boilies in aller Regel weiterhin problemlos verwendbar.
Nach meiner Erfahrung: Nein.
Zwischen einem Boilie, der erst gestern produziert wurde, und einem Boilie, der seit zwei Jahren korrekt gelagert wird, sehe ich in der Praxis keinen relevanten Unterschied in der Fängigkeit. Ich würde beide Köder mit demselben Vertrauen einsetzen und hätte keinerlei Bedenken, damit zu angeln.
Entscheidend ist dabei allerdings die richtige Lagerung. Boilies sollten möglichst dunkel, trocken und bei gleichmäßigen Temperaturen im normalen Zimmertemperaturbereich aufbewahrt werden. Werden diese Bedingungen eingehalten und bleibt die Verpackung unbeschädigt, behalten die Köder ihre Qualität über einen sehr langen Zeitraum.
Viele Angler messen dem Alter eines Boilies eine größere Bedeutung bei, als es tatsächlich verdient. Aus meiner Sicht ist nicht das Produktionsdatum entscheidend, sondern der Zustand des Köders. Solange er richtig gelagert wurde, keine Schimmelbildung zeigt und seinen ursprünglichen Geruch besitzt, spricht nichts gegen seinen Einsatz.
Ich würde deshalb einen zwei Jahre alten, korrekt gelagerten Boilie jederzeit einem frisch produzierten Köder vorziehen, der unsachgemäß gelagert wurde.
Entscheidend für die Fängigkeit ist nicht das Produktionsdatum allein, sondern vor allem die Qualität der Rohstoffe, die Herstellung und die richtige Lagerung. Deshalb kannst Du Dich darauf verlassen, dass unsere Boilies auch nach längerer Lagerzeit ihre volle Leistungsfähigkeit behalten.
Wir versenden werktäglich von Montag bis Freitag.
Bestellungen werden spätestens am nächsten Werktag nach Eingang der Bestellung und Bezahlung an unseren Versanddienstleister übergeben. In vielen Fällen erfolgt der Versand sogar noch schneller.
Für den Versand nutzen wir GLS. Die reguläre Laufzeit beträgt in der Regel 24 bis 48 Stunden. Über 90 % unserer Sendungen erreichen unsere Kunden innerhalb von zwei Tagen nach Zahlungseingang.
Sobald Deine Bestellung unser Haus verlassen hat, erhältst Du automatisch eine Versandbestätigung mit einer Sendungsverfolgungsnummer. Wir empfehlen, diese bei Fragen zum Verbleib eines Pakets zuerst aufzurufen. In vielen Fällen lässt sich dort bereits erkennen, wo sich die Sendung aktuell befindet.
Gelegentlich kommt es vor, dass ein Paket beim Nachbarn abgegeben oder in einem GLS-Paketshop hinterlegt wird. Manchmal werden entsprechende Benachrichtigungen nicht oder nur unzureichend zugestellt. Ein Blick in die Sendungsverfolgung schafft hier oft schnell Klarheit.
Bitte beachte, dass wir nach der Übergabe an den Versanddienstleister keinen Einfluss mehr auf die tatsächliche Zustellung haben. In Einzelfällen kann es durch hohe Paketmengen, Feiertage oder andere Umstände zu Verzögerungen kommen.
Grundsätzlich gilt jedoch: Wir bearbeiten und versenden Deine Bestellung so schnell wie möglich, damit Deine Boilies schnellstmöglich bei Dir am Wasser sind.
In den meisten Fällen liegt das daran, dass Deine Bestellung aufgrund ihres Gewichts auf mehrere Pakete aufgeteilt werden musste.
Die Versanddienstleister erlauben pro Paket ein maximales Versandgewicht von 31,5 kg. Überschreitet eine Bestellung dieses Gewicht, müssen wir die Ware auf zwei oder mehr Pakete verteilen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten übernehmen selbstverständlich wir. Für Dich bleiben die Versandkosten innerhalb Deutschlands unverändert bei 7,90 Euro – unabhängig von der Bestellmenge.
In Deiner Versandbestätigung findest Du alle zugehörigen Paketnummern. Dort kannst Du genau sehen, wie viele Pakete zu Deiner Bestellung gehören und welchen Status jedes einzelne Paket aktuell hat.
Wichtig zu wissen: Auch wenn alle Pakete gleichzeitig bei uns abgeholt werden, werden sie vom Versanddienstleister nicht immer gemeinsam zugestellt. Es kommt regelmäßig vor, dass einzelne Pakete während des Transports getrennt werden und deshalb an unterschiedlichen Tagen bei Dir eintreffen.
Wenn also bereits ein Teil Deiner Bestellung angekommen ist, lohnt sich zunächst ein Blick in die Sendungsverfolgung. Dort kannst Du für jedes Paket einzeln prüfen, ob es bereits zugestellt wurde, sich noch in Zustellung befindet oder sich noch im Transport befindet.
In den allermeisten Fällen ist die fehlende Ware bereits unterwegs und trifft kurze Zeit später bei Dir ein.
Grundsätzlich gilt bei uns: Alles, was Du im Shop bestellen kannst, ist auch tatsächlich auf Lager.
Wir legen großen Wert auf eine zuverlässige Lagerhaltung und achten darauf, dass alle angebotenen Produkte in ausreichender Menge verfügbar sind. Deshalb kommt es in der Praxis äußerst selten vor, dass ein bestellbarer Artikel wider Erwarten nicht lieferbar ist.
Ganz ausschließen lässt sich so etwas natürlich nie. Technische Fehler, Bestandsabweichungen oder andere unvorhersehbare Umstände können in Ausnahmefällen dazu führen, dass ein Artikel trotz Verfügbarkeit im Shop nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden ist.
Sollte dieser seltene Fall tatsächlich einmal eintreten, setzen wir uns umgehend mit Dir in Verbindung. Gemeinsam finden wir dann eine passende Lösung, beispielsweise durch eine Alternative, eine Teilbelieferung oder eine individuelle Absprache.
Aus unserer täglichen Praxis können wir jedoch sagen: Solche Fälle sind absolute Ausnahmen und kommen nur äußerst selten vor.
Ja, selbstverständlich. Ob wenige Kilogramm für den nächsten Ansitz oder sehr große Bestellungen – wir können praktisch jede Bestellmenge problemlos versenden.
Die meisten Bestellungen werden über unsere Versanddienstleister als reguläre Paketsendungen verschickt. Bei sehr großen Bestellmengen kann die Lieferung nach Absprache jedoch auch per Spedition erfolgen.
Dabei spielt die Bestellmenge für Dich keine Rolle: Unsere Versandkosten innerhalb Deutschlands betragen grundsätzlich nur 7,90 Euro pro Bestellung – unabhängig davon, wie viele Boilies Du bestellst. Alle darüber hinausgehenden Versandkosten übernehmen wir.
Auch größere Sammelbestellungen, Vereinsbestellungen oder sehr umfangreiche Einzelbestellungen stellen für uns kein Problem dar. Wir finden für jede Bestellgröße eine passende Versandlösung.
Kurz gesagt: Egal ob 10 kg oder 1.000 kg – wir sorgen dafür, dass Deine Bestellung sicher bei Dir ankommt.
Sollte Deine Lieferung einmal beschädigt bei Dir ankommen, schicke uns bitte möglichst zeitnah eine kurze E-Mail mit einigen Fotos der beschädigten Ware und – wenn möglich – auch der Verpackung.
Wir setzen uns dann schnellstmöglich mit Dir in Verbindung und finden gemeinsam eine Lösung.
Beschädigungen während des Transports kommen glücklicherweise nur selten vor. Ganz ausschließen lassen sie sich jedoch leider nicht, da auf dem Weg vom Versand bis zur Zustellung viele verschiedene Personen und Prozesse beteiligt sind. Nicht jedes Paket wird dabei immer mit der Sorgfalt behandelt, die wir uns wünschen würden.
Wichtig für Dich ist vor allem eines: Du bleibst nicht auf dem Schaden sitzen.
Sobald wir die Informationen von Dir erhalten haben, kümmern wir uns um die weitere Abwicklung und sorgen für eine faire und unkomplizierte Lösung.
Unser Ziel ist, dass Du mit Deiner Bestellung zufrieden bist – auch dann, wenn auf dem Transportweg einmal etwas schiefgelaufen sein sollte.

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